Das Museum wurde 1846 gegründet und befindet sich im ehemaligen Palast der Bischöfe von Cornouaille, der an die Kathedrale angrenzt.

Zwei Flügel umrahmen den Turm, der für Claude de Rohan (1507) gebaut wurde und eines der schönsten architektonischen Beispiele der Renaissance in der Bretagne ist.
Er beherbergt eine prächtige Treppe, die mit einer geschnitzten Täfelung (Wappen, Fantasiefiguren und Tiere) abschließt, und den Freskensaal mit Trophäendekor in Trompe-l'oeil-Technik. Im Erdgeschoss des Flügels aus dem 17. Jahrhundert befindet sich die ehemalige Küche. In dem 1776 fertiggestellten Flügel öffnen sich die Gemächer des Bischofs zu einem schmiedeeisernen Balkon mit Blick auf den Fluss Odet. Der Hof ist vom Garten durch einen neo-ethischen Kreuzgang getrennt, dessen Arkaden vor kurzem mit pflanzlichen Schmiedearbeiten verziert wurden.

Die Sammlungen
Das Museum bietet eine Zusammenfassung der Archäologie, der Volkskunst und des Kunstgewerbes des Finistère. Es stellt somit eine Einführung in die Entdeckung des Departements dar. Zunächst werden die prähistorische (Goldschmuck...) und die antike Zeit (Lebensraum und Lebensweise in der gallo-römischen Epoche) behandelt. Die Säle für alte Kunst zeigen eine Reihe von Glasfenstern, Goldschmiedearbeiten und Statuen aus dem Mittelalter und der Renaissance. Vier Säle sind den traditionellen Trachten sowie ihren Darstellungen in der Malerei und der Bildhauerei gewidmet. Der Rundgang zeichnet dann die Entwicklung des regionalen Mobiliars vom 17. Jahrhundert bis in die 1930er Jahre nach. Der Rundgang endet mit einer Retrospektive der Fayence aus Quimper (18.-20. Jh.).

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